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Zwei Sekunden entscheiden - Was HCPs auf einer Anzeige wirklich sehen

Erfahren Sie in dieser Analyse, warum Anzeigen trotz 22,8 Sekunden Sichtbarkeit nur etwa 2 Sekunden echte Markenwirkung erzielen.

In unserer Brand-Exposure-Analyse aus Display- und Newsletter-Kampagnen liegt die durchschnittliche Sichtbarkeit einer Anzeige zwar bei rund 22,8 Sekunden. Die tatsächliche Markenexposition beträgt jedoch im Mittel nur etwa 2 Sekunden. Der Grund: Der überwiegende Teil der Bildschirmfläche ist von redaktionellen, medizinischen Inhalten belegt. Genau in diesem kurzen Zeitfenster entscheidet sich, ob Logo, Claim und Nutzen wahrgenommen werden – oder vollständig untergehen.



Genau hier setzt die Ai-based Neuroscience Analysis on AdvertisingAssets for HCP Communication an, vorgestellt in der gleichnamigen WEFRA LIFE Masterclass mit Can Yildiz und Isabel Gašparović.

Aufmerksamkeit ist für HCPs kein Zufall

Healthcare Professionals sind täglich mit einer enormen Informationsdichte konfrontiert. Sie konsumieren primär fachliche und evidenzbasierte Inhalte – nicht Unterhaltung. Klassische Kreativ bewertungen beruhen jedoch häufig auf Erfahrungswerten, subjektivem Feedback oder retrospektiven KPIs. Was fehlt, ist eine objektive, datenbasierte Bewertung vor dem Kampagnenstart.

Die von WEFRA LIFE eingesetzte, neurowissenschaftlich trainierte KI schließt genau diese Lücke: Sie analysiert kreative Werbemittel und simuliert deren Wahrnehmung aus der Perspektive von HCPs – noch bevor Media-Budgetsinvestiert werden. Die Simulation bildet dabei ab, wie ein Asset wahrgenommen wird, als hätten 100 HCPs mit ihm interagiert.

Was analysiert die Ai‑based Neuroscience Analysis?

Die Analyse basiert auf etablierten neurowissenschaftlichen Erkenntnissen und liefert klare, umsetzbare Einblicke entlang eines konsistenten Modells. Analysiert werden unter anderem:

  • Start & End Attention: Welche Elemente werden in den ersten Sekunden wahrgenommen undwelche bleiben am Ende im Gedächtnis?
  • Focus: Wie gebündelt oder zerstreut ist die visuelle Aufmerksamkeit überdas gesamte Asset?
  • Cognitive Demand: Wie hoch ist die kognitive Belastung durchvisuelle Komplexität und Informationsdichte?
  • Engagement: Wie stark ist das emotionale Involvementder HCPs?
  • Memory: Wie wahrscheinlich ist es, dass das Asset nach dem Kontakterinnert wird?

Gerade im HCP‑Umfeld, in dem Inhalte informations- und nicht unterhaltungsgetrieben konsumiert werden, sind klare Blickführung, niedrige kognitive Belastung und erinnerungsstarke visuelle Anker entscheidend für die Wirksamkeit.

Was liefert die Analyse konkret?

Die Analyse liefert keine abstrakten Scores, sondern konkrete, visuell nachvollziehbare Ergebnisse, darunter:

  • Heatmaps und Fogmaps, die zeigen, welche Bereiche tatsächlich wahrgenommen werden,
  • quantifizierte Kennzahlen zu Total Attention, Time Spent und Percentage Seen,
  • eine aggregierte ImpactBewertung(Score 1–10)
  • und priorisierte, konkrete Optimierungsempfehlungen, abgestimmt auf das jeweilige Kampagnenziel.

So wird auf einen Blick sichtbar, was funktioniert und was optimiert werden sollte, bevor Reichweite eingekauft wird.

Mehr Sicherheit vor dem Go‑Live


Der größte Mehrwert liegt in den praxisnahen Handlungsempfehlungen, die bereits vor dem Kampagnenstart zur Verfügung stehen. Marketing-Teams können fundiert einschätzen, ob ein Asset Aufmerksamkeit erzeugt, Engagement aufbaut und die gewünschte Erinnerung oder Handlung auslöst – noch bevor überhaupt Media-Budget eingesetzt wird.

Gerade in einem Umfeld, in dem Sekunden über die Wirkung entscheiden, schafft die Verbindung aus KI und Neurowissenschaften eine neue Qualität der Entscheidungsgrundlage für wirksame HCP‑Kommunikation.

Wenn Sie mehr über unser Ai-basiertes, neurowissenschaftliches Analyse-Tool erfahren möchten, schauen Sie sich gern unsere ausführliche Masterclass dazu an. Unter masterclass@wefra.life steht Ihnen das Team von Healthy Programmatic jederzeit für einen Deep Dive oder Austausch zur Verfügung.

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf diegleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d)verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.

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