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Wie KI das Healthcare-Marketing weiterentwickelt

KI ist im Alltag angekommen: Co-Pilot organisiert den vollen Terminkalender, ChatGPT hilft bei der Recherche für das Referat, Alexa dimmt das Licht am Esstisch und der Saugroboter weicht Hindernissen in der Wohnung mühelos aus. Und auch in der Berufswelt finden stetig kleine Revolutionen durch KI statt – etwa durch deren Fähigkeit, Aufgaben wie das Sichten und Analysieren großer Datenmengen in einem Bruchteil der Zeit, die ein Mensch dafür aufbringen müsste, zu erledigen. Was KI-Tools in der Healthcare-Kommunikation bewegt haben und zukünftig noch bewegen werden, erklärt Tobias Schwaiger, Executive Creative Director bei WEFRA LIFE SOLUTIONS.

Einige KI-Tools sind bei WEFRA LIFE schon seit Jahren im Einsatz, wie das unternehmensexklusive datengesteuerte Media-Buying-Angebot Healthy Programmatic. Über dieses ermöglicht die Kommunikationsagentur Pharma-Firmen, HCPs hinter dem Log-in mit ihrem fachlichen Content anzusprechen – HWG-konform, zielgruppengerecht und streuverlustarm. Dadurch kann die Effizienz des Mediabudgets um bis zu 50 Prozent gesteigert werden.

Die Healthcare-Marketing-Agentur aus Neu-Isenburg macht sich die künstliche Intelligenz mittlerweile auch in Form von generativer Bildsprache zunutze: Gen-AI-Bilder und -Videos können auf einem hohen Qualitätsniveau erzeugt und dem Kunden zur Verfügung gestellt werden, auch kurzfristig und bei begrenztem Budget. So hat WEFRA LIFE SOLUTIONS etwa bei einer gemeinsam mit Pharma Deutschland ins Leben gerufenen Awareness-Kampagne zum Grünen E-Rezept auf eine durch KI generierte Vielzahl zielgruppenspezifischer Assets zurückgegriffen, sowohl für den Printbereich als auch für Bewegtbild und das digitale Umfeld.

Die KI als Programmierer: Microsites nach Maß

Eine jüngere Erweiterung des KI-Werkzeugkastens sind Ready-to-use-DEV-AI-Pages. Über verschiedene KI-Programme können hier Microsites kreiert werden, im Vergleich zum Programmierungsprozess zu einem Bruchteil der üblichen Kosten und Zeit. „Vor allem bei temporär laufenden Kampagnen, Relaunches oder zur Prototypen-Erstellung kann in Erwägung gezogen werden, die Landingpage mithilfe von KI erzeugen zu lassen“, weiß Tobias Schwaiger, Executive Creative Director bei WEFRA LIFE SOLUTIONS. „Das sind schon sehr mächtige Tools, die überzeugende Ergebnisse liefern können.“

Zwei Einschränkungen macht der Fachmann allerdings schon: „Komplexe Seiten wie etwa Fachportale können nicht von einem KI-Tool erstellt werden.“ Ein Grund: Hinter einer KI-gestalteten Microsite stehe kein echtes Content-Management-System, wie es bei einer vom Menschen programmierten Seite der Fall wäre. Dadurch werde das Einpflegen neuer Inhalte, die Umsetzung größerer Veränderungen oder die Integration von Unterseiten erschwert.

Entscheidend auch: die richtigen Prompts. „Gerade im Healthcare-Bereich und bei den komplexen Anforderungen, die unsere Kunden haben, bedarf es einer exakten und sorgfältigen Anweisung für die KI, damit wir ein passgenaues Resultat erhalten.“

Werbeagentur als Kompassgeber im KI-Dschungel

Die Welt der KI sei ein schnelllebiger Markt, erläutert Tobias Schwaiger. „Die schiere Masse an Tools ist bemerkenswert. Die meisten davon sind noch nicht fest etabliert und es gibt zudem laufend neue Entwicklungen.“ WEFRA LIFE SOLUTIONS hilft Pharma-Kunden, hier den Überblick zu behalten. „Wir als Werbeagentur können immer die neuesten Tools für unsere Kunden nutzbar machen. Wir sichten und testen die entsprechenden Instrumente, evaluieren sie und bringen die wertvollen zum Einsatz.“

Dass die sich ständig selbst optimierende KI den Menschen als Faktor in der Healthcare-Kommunikation irgendwann ersetzen kann, glaubt der Experte nicht. „Im Endeffekt wird sogar der Wert des menschlichen Arbeitsanteils erhöht werden“, erläutert er. „Denn es wird immer auch einen Premium-Bereich geben und die Nachfrage danach. Gute Websites werden irgendwann zum Standard werden, weil sie zunehmend leichter aufzusetzen sind. Aber es ist wie bei der Kunst: Originalität und Kreativität des Menschen sorgen erst für Exzellenz. Und in diesem Sinne wird die menschliche Kreativleistung zum Gütesiegel.“

Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d) verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.

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