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Dank Yoga ausgeglichen arbeiten

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9 Min Lesedauer

Wer sich be­ruf­lich stark en­ga­giert, für den ist auch ein Aus­gleich wich­tig. Yoga als Be­triebss­port ist hier einer un­se­rer Ansätze. Wie WEFRA LIFE die Work-Life-In­te­gra­ti­on lebt und wie in­ne­re Balan­ce ent­ste­hen kann, darüber haben wir mit Clau­dia Hom­berg, Li­feBalan­ce-Coach und Yo­ga­leh­re­rin, und Ka­tha­ri­na Schult, Art Di­rec­tor bei WEFRA LIFE, ge­spro­chen.

Du un­ter­rich­test ein­mal wö­chent­lich Yoga bei WEFRA LIFE. Wel­cher Weg hat Dich selbst zum Yoga ge­führt?

 

Claudia: Der Stress hat mich zum Yoga geführt. Ich war lange angestellte, dann freie Journalistin, meine Tochter kam zur Welt, nebenbei habe ich noch Tanztheater gemacht. Ich hatte einen eng durchgetakteten Tag, sodass ich nur noch im Auto gegessen habe und vollkommen gestresst war, ohne es wirklich zu merken. Zwei Tage vor der Premiere meines Tanztheaters hatte ich dann einen Reitunfall: doppelter Wirbelbruch. In der langen Rehazeit hat nichts funktioniert, ich war Schmerzpatientin und habe dann etwas getan, wovon mir alle Ärzte abgeraten haben. Ich bin zum Yoga gegangen. Innerhalb von sechs Wochen hatte ich eine deutliche Besserung, nicht nur körperlich, sondern auch mental. Ich bin zur Ruhe gekommen, habe ein Gespür für Überforderung bekommen. Und da dachte ich: Das möchte ich weitergeben.

Welchen Stellenwert hat Yoga in Deinem Leben?

Katharina: Einen sehr hohen. Während meiner Bachelorthesis als Abschluss meines berufintegrierten Studiums bei WEFRA LIFE habe ich es mir autodidaktisch beigebracht. Dieser Sport hat mich bereits vor einigen Jahren gelehrt, besser anzunehmen und loszulassen. Danach läuft’s einfach rund und ich kann fokussiert weiterarbeiten.

„Man lernt durch Yoga, besser auf sich und seinen Körper zu hören.“
Katharina Schult
Art Director bei WEFRA LIFE

Wie wichtig ist die Balance zwischen Work und Life und welchen Anteil kann Yoga als Betriebssport hieran haben?

Claudia: Meine Haltung ist: Wenn ich arbeite, lebe ich auch. Balance kann nur dann entstehen, wenn das Innere verzahnt ist. Was nicht funktioniert: Ich gehe arbeiten und bringe es irgendwie hinter mich. Dafür mache ich abends etwas ganz Tolles. Das kann nicht funktionieren – zumindest nicht auf Dauer, da es weder glücklich noch erfolgreich macht. Yoga kann dabei helfen, zu erkennen, wann alles zu viel ist und Tools an die Hand geben, das auszugleichen.

Siehst Du in der Work-Life-Integration den Schlüssel, um ein gesundes Arbeitsumfeld für Mitarbeiter zu schaffen?

Claudia: Auf jeden Fall. Alles sollte ineinandergreifen. In Eurer Agentur zeigt sich das wunderbar. Etwa in den Chill-out-Zonen. Gerade in kreativen Berufen kann man eine Auszeit gut gebrauchen. Denn gleichzeitig gestresst und kreativ zu sein, geht nicht.

Wie erlebst Du die Yogastunden bei WEFRA LIFE?

Claudia: In der Regel nehmen sechs bis 18 Teilnehmer*innen teil. Die Atmosphäre ist jedes Mal wunderbar. Alleine schon der Raum ist großartig, da man durch das große Fenster den Wald und den Wechsel der Jahreszeiten beobachten kann. Aber auch bei den Mitarbeiter*innen, die direkt vom Schreibtisch kommen und teilweise danach auch dorthin zurückkehren, ist es schön zu sehen, wie sie runterkommen, loslassen und entspannen.

Katharina: Die erste Yogastunde in der Agentur war allerdings schon gewöhnungsbedürftig. Ich war es nicht gewohnt, in der klassischen Arbeitsumgebung zur Ruhe zu kommen. Selbst die Tatsache, dass ich zuhause oder in Kursen Yoga praktiziere, hat das zu Beginn nicht leichter gemacht. Aber bereits beim zweiten Mal war die Entspannungsphase zu Beginn der Stunde wesentlich einfacher.

Wie kann Yoga dabei helfen einen ausgeglichenen Arbeitsalltag zu erleben?

Claudia: Yoga ist nicht nur einfach Gymnastik. Klar bietet es auch Bewegung, aber durch die Entspannungseinheiten sorgt es auch für eine Abkühlung des „Motors“. Gleichzeitig kann man durch bestimmte Techniken den Energiepegel mittel- und langfristig anheben. Außerdem sorgt Yoga dafür, einen inneren Kompass zu entwickeln, über den jeder in die Selbstfürsorge gehen kann – wodurch ein ausgeglichener Arbeitsalltag entstehen kann.

Kann Yoga die Wahrnehmung und den Umgang mit Stress beeinflussen?

Claudia: Yoga lindert Stresssymptome, da es auf das ganze System wirkt. Stress beeinflusst den gesamten Körper negativ und begünstigt viele Krankheitsbilder. Yoga wirkt auf allen Ebenen: den Bewegungsapparat, das Immunsystem, das vegetative Nervensystem, den Stoffwechsel, das endokrine System. Yoga kann Stress daher komplett ausgleichen.

Hat Yoga einen positiven Einfluss auf Deine Arbeitsweise?

Katharina: Definitiv – gerade für mich als Art Director ist Kreativität das, was meinen Arbeitsalltag ausmacht. Kreativität kann bei mir nur fließen, wenn ich mir auch kleine Ruheinseln schaffe. Dabei hilft Yoga mir besonders. Auch Meditationen, kurze Spaziergänge oder Spielrunden mit meinen Kollegen während der Mittagspause helfen mir dabei. Man lernt durch Yoga, besser auf sich und seinen Körper zu hören.

Claudia, Katharina, vielen Dank und Namasté für das Gespräch. 

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Ihr Ansprechpartner zum Thema

„Wir wollen für unsere Mitarbeiter Work-Life-Integration schaffen. Lust auf Namasté am Arbeitsplatz?“

Ariane Haack-Kurz, COO Managing Partner

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